Donau in Ungarn

Donau in Ungarn

   Die Donau ist der zweitlängste Fluss in Europa nach der Wolga.  Sie ist gleichzeitig der größte Fluß von Ungarn.  Was alles soll man über die Donau wissen? Danach gehe ich in diesem  Artikel nach.

Geografie  der Donau

Die Donau entspringt im Schwarzwald, in Donaueschingen und  sie mündet ins Schwarze Meer. Ihre Gesamtlänge beträgt ca. 2850 km. Sie überquert 10 Länder, so u.a. auch Ungarn.Die Länger der Donau beträgt 417 km- davon sind 142 km als Grenzfluss zur Slowakei.
Sie  hat auf ihrem langen Weg viele Nebenflüsse. Der größte Nebenfluss der Donau in Ungarn ist die Theiß.

Ihre Länge, die Breite, Tiefe und die Schnelligkeit sind sehr unterschiedlich.
Auf den Tiefebenen ist sie breiter, als in den Tälern. In der Kasan-Schlucht ist sie bloß 151 m breit, aber bei Beograd 1 km. In Budapest erreicht sie die Breite von ca. 300 m. Je schmäler der Fluss ist, desto tiefer ist er. Solange die Donau in Budapest die Tiefe nur zwischen 3 bis 10 m beträgt, ist sie in der erwähnten Kasan-Schlucht 75 m tief. Je tiefer der Fluss ist, desto schneller fließt er. Der Wasserstand der Flüsse, so auch jener der Donau ist von Zeit zu Zeit unterschiedlich.

Pflanzen -und Tierwelt der Donau

Um die abwechslungsreiche Pflanzen-und Tierwelt der Donau zu schützen, wurden Nationalparks gegründet. In Ungarn sind es die Folgenden:

• Landschaftsschutzgebiet in Szigetköz
• Donau- Eipel Nationalpark
• Donau- Drau Nationalpark, zu dem auch der Wald in Gemenc gehört.

Schifffahrt auf der Donau

Die Schifffahrt auf der Donau war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts viel bedeutender als heute. Touristenschiffe fahren hauptsächlich in Budapest und im Donauknie.

Die Donau ist auch wirtschaftlich bedeutend. Viele Produkte, wie Getreide und Baumaterialien werden auf Schlepp- und Lastschiffen transportiert. Jedoch war der Güterverkehr auf Schiffen im 19. Jh. viel größer als heutzutage.
Auch Wasserkraftwerke wurden entlang der Donau, vor allem an den schneller fließenden Abschnitten gebaut, wie z.B. in Deutschland und Österreich.

Auch in Ungarn war die Fischerei an der Donau früher viel bedeutsamer als heutzutage. Viele Fischer an der Donau lebten früher einst von der Fischerei. Im 19. und 20. Jahrhundert gingen die Fischbestände jedoch aufgrund der hohen Verschmutzung durch die Industrie zurück und somit ist auch die Fischerei an der Donau in Ungarn beinahe ganz verschwunden. Man sieht auf den Ufern der Donau nur noch Angler, die hobbymäßig diese Erholungsart betreiben.

Luftbild oben: Mündung der Donau und der Mosoner Donau bei Vének
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Donau in Gemenc

Donau in Gemenc
Luftbild:
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Donau in Szigetköz

Donau in Szigetköz
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Autor: Elisabeth Balazs
Reiseleiterin in Budapest und Ungarn, mit viel Herz und Humor

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Ihre Elisabeth

2021-02-14T15:23:33+00:00