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Baumkuchen

BaumkuchenDer Baumkuchen gehört zu einer der ungarischen Spezialitäten.
Er unterscheidet sich von seinem „deustchen Bruder”.
Wann und wie kam der Baumkuchen nach Ungarn? Wie schmeckt er?


Der Baumkuchen ist eine der beliebtesten ungarischen Spezialitäten.
Er ist in Ungarn weit verbreitet. Besonders beliebt ist er in seiner urspünglichen Heimat, in Siebenbürgen.
Früher kam der Baumkuchen nur an Festtagen auf den Esstisch. In den jetzigen Zeiten hat er seinen festlichen Charakter verloren.
Was für ein Kuchen ist das eigentlich?
Der Baumkuchen gehört zu den süßen Speisen. Er sieht so aus wie der Stamm eines Baumes. Er ist zylinderförmig. Er zeigt nach seinem Erscheinungsbild große Ähnlichkeit mit dem deutschen Baumkuchen. Er wird jedoch nach einem anderen Rezept gebacken.
Der  süße, dünn ausgerollte Hefeteig  wird in Streifen aufgeschnitten. Die Streifen werden spiralförmig auf die zylinderförmige, vorgeschmalzte Backform so gewickelt, dass die Teigränder dicht aufeinander liegen. Sie werden sogar ein bisschen zusammengedrückt, damit während des Backens nichts davon in die Glut fällt. Traditionsmäßig wird der Baumkuchen über offenem Feuer oder heißer Glut gebacken.
Bevor er gebacken wird, wird der Teig mit  verschmolzener Butter und Zucker bestrichen. Wenn man ihm ein besonderes Aroma verleihen möchte, dann gibt man je nach Geschmack Kakao, Zimt, Nüsse usw. dazu.
Während der Backzeit wird er langsam und ständig gedreht und immer wieder mit Butter bestrichen.
Wie erkennt man, wann er schon fertig ist?
Der Baumkuchen ist schon gebacken, wenn der Zucker schon auf den Teig geschmolzen, glasig ist und er eine helle, braune Farbe, eher goldbraune Farbe hat.
Woher kommt diese, jetzt schon ungarische Spezialität?
Im Mittelalter war der Baumkuchen schon bekannt, aber seine erste Erwähnung stammt von dem Ende des 18. Jh, in einem Kochbuch in Sieberbürgen.
Dort hat er seine Karriere  begonnen.
Aber wahrscheinlich kam er erst durch deutsche oder österreichische Vermittlung  in die Küche der Ungarn. Allerdings vorerst nur in die der Adeligen, jedoch in dem 18. Jh. hat er bereits das ganze Land erobert und hat sich sowohl bei dem Bürgertum, als auch bei dem gewöhnlichen Volk verbreitet.
Aus dem ersten, gefundenen Rezept kommt hervor, dass der Teig nicht gesüßt wurde.
Auf die Erscheinung der karamellisierten Zuckerglasur musste man noch beinahe 100 Jahre warten.
Die heutzutage gekannte Backmethode des Baumkuchens stammt aus dem Anfang des 20. Jh, aus Siebenbürgen.
Wie ist das nun das Backrezept des Baumkuchens?
Sein Rezept zeigt ein buntes Bild. Es hängt von dem Geschmack des Bäckermeisters und der Tradition der verschiedenen Regionen ab. Zu den Grundzutaten gehören Mehl, Milch, Butter, Ei, Hefe, Salz und Zucker.
Ein bewährtes Rezept, das man auch zu Hause zubereiten kann.
Zutaten:
500 g Mehl
30 g Hefe
0,25 l lauwarme Milch
50 g Zucker
100 g Butter
2 Eier
1 Kaffeelöffel Salz


 Aus den Zutaten machen wir einen Hefeteig. Den Teig lassen wir stehen. Wenn er sich schon von der Größe her verdoppelt hat, wird er in Streifen geschnitten, auf die Backform gewickelt und bei 180 °C, im vorgeheizten Ofen bei häufigem Drehen fertig gebacken.

Guten Appetit!

Budapest, 1.10.2014