Visegrad

Visegrad im Donauknie


„Aus Visegrad, aus dem irdischem Paradies“ – schrieb der Botschafter des Römischen Papstes im 15. Jh.
Wovon wurde er dazu inspiriert ?

Königlicher Palast

Der Palast wurde von Karl Robert im 14. Jh. gegründet. Visegrad wurde zum Lieblingsaufenthalt des Königs und zum Hauptsitz des Landes.

König Matthias hat den Palast umbauen und vergrößern lassen. Während seiner Regierungszeit, im 15. Jh. hatte der Palast seine Blütezeit., als gerade der Botschafter des Papstes am Hof zu Besuch war die Schönheit des Palastes begeistert geschrieben hat.
Die Blütezeit des Palastes und von Visegrad dauerten bis zur Türkenherrschaft.

Die Burg

Während der Kämpfe um die Burg und die Stadt ist Visegrad stark zerstört worden. Die Burgteile, die noch existierten, wurden am Anfang des 18.Jh.-s auf den Befehl Leopold von Habsburg gesprengt.
Die Burg wurde als Teil eines Festungssystems mit der unteren Burg, dem Salamon Wohnturm und den Beocbachtungstürmen, Mauern wurde nach der Mongoleninvasion gegen Mitte des 13. Jh.-s auf den Befehl von Bela dem IV-ten gebaut.
Die auf dem ca. 320 m hohen Berg stehende Burg war öfters der Schauplatz wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Somit war dort das berühmte Treffen des ungarischen, polnischen, des tschechischen Königs und des mährischen Marktgrafen, des bayerischen und des sächsischen Herzogs, im Jahr 1335. Dabei haben die teilnehmenden Herrscher einen wichtigen Handelsvertrag abgeschlossen.
Nach dem Vorbild dieses Treffens wurde die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei unter dem Namen „Visegrader Vierer“ 1991 zustande gebracht.
Visegrad hat sich so richtig von den Stürmen der Geschichte erst im 19. Jh. erholt, als die ersten Dampfschiffe die Ausflüger aus der Hauptstadt nach Visegrad gefahren haben, die gerne Touren in dem Visegrader Gebirge machten. Visegrad  ist ca. 40 km nördlich von Budapest entfernt. Es ist auch heutzutage ein beliebter Ausflugsort, nicht nur wegen seiner Nähe zu Budapest, seiner malerischen Lage, der Natur, der Berge und seiner historischen Wurzeln, sondern es befindet sich im Donauknie. Das Donauknie ist die „ungarisch Wachau“, eine der schönsten Landschaften von Ungarn. Man kann die Besichtigung von Visegrad mit den weitern beliebten Ortschaften des Donauknies, Szentendre und Esztergom im Rahmen einer Tagestour von Budapest aus gut kombinieren.

 

2019-05-15T17:40:42+00:00